Zum Jahresende, wenn überall von „Besinnlichkeit“ und „Ruhe“ die Rede ist, beginnt für viele Mamas erst die anstrengendste Phase.
Ein Menü planen, das selbst die wählerischsten Kinder essen, Geschenke besorgen, weil der Papa es wieder vergessen hat, Termine koordinieren, Erwartungen der Verwandtschaft erfüllen und dabei versuchen, niemanden zu enttäuschen.
Und kaum sind wir halbwegs durch diese Wochen gekommen – erschöpfter als uns lieb ist – stehen schon die Neujahrsvorsätze vor der Tür.
Mehr Sport. Beckenboden trainieren. Ordnung halten. Weniger Süßes. Kein Alkohol – Wir wollen schließlich ein gutes Vorbild sein.
Doch warum scheitern wir so oft daran?
Fehlt uns wirklich Disziplin? Müssen wir uns nur härter anstrengen?
Oder liegt der eigentliche Grund ganz woanders?
Vielleicht sollten wir uns anschauen, warum wir überhaupt immer wieder danach greifen – nach Schokolade, nach Wein, nach Ablenkung.
Ist es Überforderung? Anspannung? Unsicherheit? Angst zu versagen? Nicht gut genug zu sein? Angst nicht mehr attraktiv genug zu sein?
Diese Gefühle verschwinden nicht, wenn wir uns zusätzlich Druck machen. Sie verstärken sich. Frust wächst, Motivation sinkt, und schon im Februar kündigen wir das Fitnessstudio-Abo, weil einfach keine Kraft mehr übrig ist.
Aber was wäre, wenn wir dieses Jahr keine Vorsätze formulieren – sondern ehrlich hinspüren?
Nicht: Was muss ich besser machen?
Sondern: Was darf ich loslassen? Was tut mir nicht gut? Welche Erwartungen trage ich, die gar nicht meine sind?
Vorsätze entstehen fast immer aus einem Gefühl des Mangels.
- „Ich bin nicht schön genug.“
- „Ich bin nicht dünn genug.“
- „Ich bin nicht ordentlich genug.“
- „Ich bin nicht diszipliniert genug.“
Das zieht uns runter und macht uns klein. Es hält uns fest und führt selten zu echter Veränderung.
Wenn wir jedoch – im Sinne der Rauhnächte – die Perspektive drehen, entsteht Raum.
Heilung statt Druck
Aus „Ich bin nicht gut genug“ wird:
„Ich möchte mein Selbstbewusstsein stärken und Unsicherheiten im alten Jahr zurücklassen.“
Das verändert den gesamten Ton.
Auch Sport fühlt sich anders an, wenn er aus Selbstfürsorge entsteht statt aus Selbstkritik.
Beobachte dich achtsam:
Wie fühlst du dich im Alltag?
Wie atmest du, wenn du Treppen steigst?
Was gibt dir Energie – und was nimmt sie dir?
Es wird Momente geben, in denen etwas leichter wird.
Wenn du diese Schritte wahrnimmst, bleibst du von selbst motiviert – ohne Druck.
Aber eigentlich geht es hier gar nicht nur um Sport.
Es geht darum, Probleme zu benennen, statt sie zu übergehen.
Darum, deiner inneren Stimme zuzuhören.
Darum, herauszufinden, was du wirklich willst – jenseits aller Erwartungen, die dich täglich begleiten.
Disziplin entsteht ganz natürlich, wenn dein Antrieb von innen kommt.
Und wie?
Seit Jahren gestalte ich mir ein eigenes Rauhnächte-Workbook.
Dieses Jahr teile ich es zum ersten Mal auch mit dir.
Es enthält:
- Kurze Reflexionsfragen, die selbst in einen vollen Mama-Alltag passen
- Übungen, die du machen kannst – wenn es sich richtig anfühlt
- Impulse, die Klarheit schaffen und dir helfen, sanfter mit dir zu werden
- Impulse, wie ich es geschafft habe so viel entspannter zu werden. So viel mehr ich zu werden.
12 Nächte nur für dich – in einer Welt, die Mamas kaum Pausen lässt.
Wir brauchen diese Pausen dennoch. Mehr denn je.
Wir müssen uns nicht mit neuen Vorsätzen unter Druck setzen, die uns in Rollen zwängen, die sich nicht stimmig anfühlen. Wir müssen herausfinden, wer wir sind und lernen das zu verkörpern.
Lass uns herausfinden, was wirklich zu dir gehört – und was gehen darf.
Was dich leichter macht, damit du deinem Wunsch-Ich näherkommst.
Denn nur wenn du weißt, wohin du willst, kannst du jeden Tag einen kleinen Schritt dorthin setzen.
Unter diesem Beitrag kommst du zu einer kostenlosen Leseprobe oder direkt zu meinem Etsy-Shop.
Ich wünsche dir und deiner Familie eine wundervolle – hoffentlich wirklich besinnliche – Zeit.



